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Montag, 16. April 2012

CIMEA - Internatinales Komitee der Kinder- und Jugendorganisationen

Die Pionierorganisation "Ernst Thälmann" in der DDR gehörte zu den Gründern der CIMEA. In dem Buch "So sind wir" - 1978 im "Der Kinderbuchverlag Berlin" erschienen, wurde ausführlich über die Aufgaben und Ziele des Komitees der Kinder- und Jugendorganisationen berichtet.



CIMEA-Werbefigur aus den 70er Jahren

Unsere Pionierorganisation ist ebenso wie die FDJ Mitglied des Weltbundes der De­mokratischen Jugend (WBDJ) und arbeitet besonders in einer der Spezialorganisatio­nen des Weltbundes aktiv mit, im CIMEA. CIMEA ist die Abkürzung von Comité Inter­national des Mouvements des Enfants et des Adolescents (Internationales Komitee der Kinder- und Jugendorganisationen beim WBDJ). Gegründet wurde das CIMEA, damit der Weltbund der Demokratischen Jugend noch besser für die Interessen und die Rechte der Kinder kämpfen kann. Zunächst gab es ein Kinderbüro, das auf Beschluß des Exekutivkomitees im Februar 1958 gebildet worden war. Auf der VI. Generalversammlung des WBDJ im August 1962 in Warschau legten die Vertre­ter von Kinderorganisationen aus 27 Län­dern aller Erdteile fest, dieses Büro in das CIMEA umzubilden. Sie beschlossen das Statut dieser Spezialorganisation.Unsere Pionierorganisation „Ernst Thäl­mann" gehörte zu den Mitbegründern des CIMEA.



CIMEA-Symbol aus den 70er Jahren

Mitglied des CIMEA können Kinder- und Jugendorganisationen, Kinder-abteilungen und alle Organisationen und Institutionen sein, die sich dafür einsetzen, die Kinder im Geiste des Friedens, der Freundschaft und des sozialen Fortschritts zu erziehen. Das CIMEA ist eine demokratische Organisation und vertritt gegenwärtig mit seinen an­geschlossenen Organisationen mehr als 50 Millionen Mitglieder. Es kämpft um die Verwirklichung der Rechte der Kinder, un­abhängig von ihrer Rasse, Hautfarbe, ihrer Sprache und politischen Überzeugung. So setzt sich das CIMEA zum Beispiel für das Recht aller Kinder ein, gesund aufzuwach­sen, ausreichende Ernährung und Erholung,genügenden Wohnraum und ärztliche Be­treung zu haben. Jedes Kind soll das Recht auf Bildung haben, vor Ausbeutung bewahrt werden und stets Schutz und Hilfe erhalten.
Große Anstrengungen unternimmt das CIMEA zur Verwirklichung der im November 1959 von der UNO beschlossenen Charta für die Rechte des Kindes, denn noch immer verhungern in den kapitalistischen Ländern täglich Tausende Kinder, leiden Kinder an chronischer Unterernährung, müssen Millionen Kinder arbeiten, um den Lebensunterhalt für ihre Familie mit zu be­streiten. Die Mehrzahl von ihnen kann keine Schule besuchen. Auch gegen die Mißhandlung von Kindern in vielen kapitalistischen Ländern kämpft das CIMEA.

Internationales Pionierlager in der DDR

Vorbild und führende Kraft im Kampf um die Rechte der Kinder in der Welt sind die Sowj­etunion und die anderen sozialistischen Länder, in denen die in der UNO-Charta festgelegten Rechte der Kinder längst verwi­rklicht sind.
Das CIMEA fördert die Zusammenarbeit und den regelmäßigen Erfahrungs-austausch zwischen den verschiedenen Organisatio­n, die ihre Tätigkeit in den Dienst der Kinder und Jugendlichen stellen. Es organisiert Solidaritätsaktionen, Veranstaltungen und Treffen, Protestaktionen gegen die Ausbeutung der Kinder in kapitalistischen Ländern.
Das CIMEA fördert internationale Pionieraktio­nen, wie zum Beispiel die Aktion „Salut - Pobeda!" in Vorbereitung des 30. Jahres der Befreiung vom Faschismus oder Vorhaben zum 60. Jahrestag der Großen sozialistischen Oktoberrevolution. Es rief Kinder auf, an der Aktion „Schulen für Vietnam" teilzunehmen, für die Freiheit Luis Corvalàns und aller Patrioten Chiles mitzukämpfen, solidarisch zu sein mit den Völkern Angolas, Moçambiques, Südafrikas, mit dem palästinen-sischen Volk.
Bedeutende Hilfe gibt das CIMEA den Pio­nier- und Kinderorganisationen in den jun­gen Nationalstaaten und in den um ihre Freiheit kämpfenden Ländern. Das CIMEA organisiert die Kinderpro­gramme für die Weltfestspiele und die Inter­nationalen Sommerlager. Das erste Inter­nationale Sommerlager fand 1960 in der Pionierrepublik „Wilhelm Pieck" am Wer­bellinsee statt. Daran nahmen 1400 Kinder aus 34 Ländern teil. Weitere Gastgeber für Internationale Sommerlager waren die So­wjetunion (Artek), Bulgarien (Kranewa), Polen (Chorzow), die CSSR (Sec) und andere Länder.
Gemeinsam mit der Internationalen De­mokratischen Frauenföderation (IDFF) ge­hört das CIMEA zu den Trägern des Inter­nationalen Kindertages. Für 1979 wird das

Eine kleine Friedenstaube ......



Für 1979 wird das Internationale Jahr des Kindes vorbereitet. Zu traditionellen Aktionen des CIMEA gehören weiterhin der Internationale Leichtathletikfernwettkampf, der „Vierkampf der Freundschaft", mit jährlich etwa 15 Millionen Teilnehmern, internationale Zeichen- und Erzählerwettstreite, Kulturfestivals, Foto- und Filmwettbewerbe, Techniker­wettstreite, Lehrmittelsammlungen ... Auf der IV. Generalversammlung des CIMEA 1974 in Varna würdigten die Vertreter der Kinderorganisationen die Rolle der Pionier­organisation „W. I. Lenin", die überall in der Welt höchste Anerkennung genießt, uneigennützig ihre Erfahrungen weitergibt, besonders den jungen und den entstehenden Kinderorganisationen hilft und umfangreiche moralische und materielle Hilfe leistet. Große Anerkennung fanden auch die Pionierorganisationen der anderen Länder .unserer sozialistischen Staatengemeingemeinschaft, die gemeinsam mit der Pionier­organisation „W. I. Lenin" ihren Freunden in aller Welt solidarisch zur Seite stehen. Für die weitere Arbeit des CIMEA wurden auf der V. General-versammlung 1978 in Berlin bedeutende Beschlüsse gefaßt. Unter der Losung „Für eine glückliche Kindheit in einer Welt des Friedens!" steht das Aktionsprogramm, in dem das CIMEA seine Ent­schlossenheit bekundet, im Geiste der antiimperialistischen Solidarität, des Friedens und des Fortschritts für eine glückliche und friedliche Zukunft der Kinder zu kämpfen.

Heutiges CIMEA-Symbol


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