Die Pionierorganisation "Ernst Thälmann" in der DDR gehörte zu den Gründern der CIMEA. In dem Buch "So sind wir" - 1978 im "Der Kinderbuchverlag Berlin" erschienen, wurde ausführlich über die Aufgaben und Ziele des Komitees der Kinder- und Jugendorganisationen berichtet.
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| CIMEA-Werbefigur aus den 70er Jahren |
Unsere Pionierorganisation ist ebenso wie die
FDJ Mitglied des Weltbundes der Demokratischen Jugend (WBDJ) und arbeitet
besonders in einer der Spezialorganisationen des Weltbundes aktiv mit, im
CIMEA. CIMEA ist die Abkürzung von Comité International des Mouvements des
Enfants et des Adolescents (Internationales Komitee der Kinder- und
Jugendorganisationen beim WBDJ). Gegründet wurde das CIMEA, damit der Weltbund der
Demokratischen Jugend noch besser für die Interessen und die Rechte der Kinder
kämpfen kann. Zunächst gab es ein Kinderbüro, das auf Beschluß des Exekutivkomitees
im Februar 1958 gebildet worden war. Auf der VI. Generalversammlung des WBDJ im
August 1962 in Warschau legten die Vertreter von Kinderorganisationen aus 27
Ländern aller Erdteile fest, dieses Büro in das CIMEA umzubilden. Sie
beschlossen das Statut dieser Spezialorganisation. Unsere Pionierorganisation „Ernst Thälmann" gehörte zu den Mitbegründern des CIMEA.
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| CIMEA-Symbol aus den 70er Jahren |
Mitglied des CIMEA können Kinder- und
Jugendorganisationen, Kinder-abteilungen und alle Organisationen und
Institutionen sein, die sich dafür einsetzen, die Kinder im Geiste des
Friedens, der Freundschaft und des sozialen Fortschritts zu
erziehen. Das CIMEA ist eine demokratische Organisation und vertritt gegenwärtig
mit seinen angeschlossenen Organisationen mehr als 50 Millionen Mitglieder. Es
kämpft um die Verwirklichung der Rechte der Kinder, unabhängig von ihrer
Rasse, Hautfarbe, ihrer Sprache und politischen Überzeugung. So setzt sich das
CIMEA zum Beispiel für das Recht aller Kinder ein, gesund aufzuwachsen, ausreichende Ernährung und Erholung,genügenden Wohnraum und ärztliche Betreung zu
haben. Jedes Kind soll das Recht auf Bildung haben, vor Ausbeutung bewahrt werden und stets Schutz und Hilfe erhalten.
Große Anstrengungen unternimmt das CIMEA zur Verwirklichung der im Novem ber 1959 von der UNO beschlossenen Charta
für die Rechte des Kindes, denn noch immer verhungern in den kapitalistischen
Ländern täglich Tausende Kinder, leiden Kinder an chronischer Unterernährung, müssen Millionen Kinder arbeiten, um den Lebensunterhalt für ihre Familie mit zu
bestreiten. Die Mehrzahl von ihnen kann keine Schule besuchen. Auch gegen die
Mißhandlung von Kindern in vielen kapitalistischen Ländern kämpft das CIMEA.
Vorbild und führende Kraft im Kampf um die Rechte der Kinder in der Welt sind die Sowjetunion und die anderen sozialistischen Länder, in denen die in der UNO-Charta festgelegten Rechte der Kinder längst verwirklicht sind.
Das CIMEA fördert die Zusammenarbeit und den
regelmäßigen Erfahrungs-austausch
zwischen den verschiedenen Organisation, die ihre Tätigkeit in den Dienst der
Kinder und Jugendlichen stellen. Es organisiert Solidaritätsaktionen, Veranstaltungen
und Treffen, Protestaktionen gegen die Ausbeutung der Kinder in kapitalistischen
Ländern.
Das CIMEA fördert internationale Pionieraktionen,
wie zum Beispiel die Aktion „Salut - Pobeda!" in Vorbereitung des 30. Jahres
der Befreiung vom Faschismus oder Vorhaben zum 60. Jahrestag der Großen
sozialistischen Oktoberrevolution. Es rief Kinder auf, an der Aktion „Schulen für
Vietnam" teilzunehmen, für die Freiheit Luis Corvalàns und aller Patrioten
Chiles mitzukämpfen, solidarisch zu sein mit den Völkern
Angolas, Moçambiques, Südafrikas, mit dem palästinen-sischen Volk.
Bedeutende Hilfe gibt das CIMEA den Pionier- und Kinderorganisationen
in den jungen Nationalstaaten und in den um ihre Freiheit kämpfenden Ländern. Das CIMEA organisiert die Kinderprogramme für die Weltfestspiele und die Internationalen Sommerlager. Das erste Internationale Sommerlager fand 1960 in der Pionierrepublik „Wilhelm Pieck" am Werbellinsee statt. Daran nahmen 1400 Kinder aus 34 Ländern teil. Weitere Gastgeber für Internationale Sommerlager waren die Sowjetunion (Artek), Bulgarien (Kranewa), Polen (Chorzow), die CSSR (Sec) und andere Länder.
Gemeinsam mit der Internationalen Demokratischen
Frauenföderation (IDFF) gehört das CIMEA zu den Trägern des Internationalen
Kindertages. Für 1979 wird das
Für 1979 wird das Internationale Jahr des Kindes vorbereitet. Zu traditionellen Aktionen des CIMEA gehören weiterhin der Internationale Leichtathletikfernwettkampf, der „Vierkampf der Freundschaft", mit jährlich etwa 15 Millionen Teilnehmern, internationale Zeichen- und Erzählerwettstreite, Kulturfestivals, Foto- und Filmwettbewerbe, Technikerwettstreite, Lehrmittelsammlungen ... Auf der IV. Generalversammlung des CIMEA 1974 in Varna würdigten die Vertreter der Kinderorganisationen die Rolle der Pionierorganisation „W. I. Lenin", die überall in der Welt höchste Anerkennung genießt, uneigennützig ihre Erfahrungen weitergibt, besonders den jungen und den entstehenden Kinderorganisationen hilft und umfangreiche moralische und materielle Hilfe leistet. Große Anerkennung fanden auch die Pionierorganisationen der anderen Länder .unserer sozialistischen Staatengemeingemeinschaft, die gemeinsam mit der Pionierorganisation „W. I. Lenin" ihren Freunden in aller Welt solidarisch zur Seite stehen. Für die weitere Arbeit des CIMEA wurden auf der V. General-versammlung 1978 in Berlin bedeutende Beschlüsse gefaßt. Unter der Losung „Für eine glückliche Kindheit in einer Welt des Friedens!" steht das Aktionsprogramm, in dem das CIMEA seine Entschlossenheit bekundet, im Geiste der antiimperialistischen Solidarität, des Friedens und des Fortschritts für eine glückliche und friedliche Zukunft der Kinder zu kämpfen.





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