
Willenserklärung
der Veranstaltung des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden e.V. aus Anlass des 75. Jahrestages der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik
Wir, die Teilnehmer der heutigen Veranstaltung aus Anlass des „75. Jahrestages der Gründung der DDR“ haben uns versammelt, um unser Engagement für Frieden, Antifaschismus und soziale Gerechtigkeit zu dokumentieren. Im OKV gehört seit seiner Gründung der Kampf für Frieden und soziale Gerechtigkeit zu seinen wichtigsten Aufgaben.
Geboren und aufgewachsen im ersten deutschen Friedensstaat sind wir stolz darauf seine konsequente Friedenspolitik in die Zukunft zu tragen. Die Entwürdigung und Verächtlichmachung der Lebensleistung der Menschen im Osten ist seit der Vereinnahmung unserer Heimat politisch gewolltes Programm. Das offen von Politik und Medien geschürte öffentliche Klima einer wütenden Abrechnung mit der antifaschistischen DDR und ihren Eliten flankiert die aberwitzigen Pläne der Bundes, sich mit militärischen Mitteln im Kampf um die neue Weltordnung und für die Rohstoffsicherung zu engagieren. Erneut ist die Schaffung von Kriegstüchtigkeit in Deutschland auf die Tagesordnung gesetzt worden.
Wir sehen unsere Aufgabe als OKV darin, die guten Erfahrungen des ersten deutschen Friedensstaates der DDR in den weltweiten Kampf um Frieden und soziale Gerechtigkeit einzubringen.
Wir fordern:
• Verständigung, Frieden und gegenseitige vorteilhafte Zusammenarbeit mit allen
Völkern und Staaten der Welt
• Wir fordern die Anerkennung der Legitimität der Sicherheitsinteressen Russlands, weil das mit den Interessen der anderen Staaten und Völker übereinstimmt und dazu beiträgt, günstige Bedingungen für Frieden, Sicherheit und gleichberechtigte Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil zu schaffen
• Von der deutschen Regierung fordern wir eine Politik, die diesem humanistischen Anliegen dient und die Verwirklichung der hegemonialen Ziele der USA vereitelt
• Stopp und Rückbau der wortbrüchigen NATO-Osterweiterung
• Beendigung der Militarisierung der Länder Osteuropas
• Lasst uns ein gemeinsames Programm der Friedenswilligen in Deutschland und e i n Aktionsprogramm zu seiner Verwirklichung erarbeiten und umsetzen! Nie wieder Faschismus nie wieder Krieg
• Alles zu tun gegen imperialistische Machtpolitik und jede Form von faschistischen Tendenzen in der Politik.
• Uns ist bewusst: Imperialismus bedeutet Krieg. Deshalb kann es dauerhaften Frieden nur geben, wenn die Herrschaft des Kapitals überwunden wird. Dafür treten wir ein.
Berlin, 7.10.2024
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