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Dienstag, 21. Februar 2012

Staatliche Ehrentitel der DDR: Held der Arbeit

Aus dem Bestand des DDR-Kabinett-Bochum e.V.
Der Ehrentitel Held der Arbeit war eine staatliche Auszeichnung der Deutschen Demokratischen Republik, die in Form einer Medaille verliehen wurde. Gestiftet wurde der Titel am 19. April 1950. Seine Verleihung war auf 50 Auszeichnungen pro Jahr begrenzt. Mit der Verleihung war eine Prämie bis zu 10.000 Mark verbunden. Der Ehrentitel Held der Arbeit konnte für bahnbrechende Taten für den Aufbau und den Sieg des Sozialismus in der Volkswirtschaft anerkannt werden. Insbesondere für Taten in der Industrie, der Landwirtschaft, dem Verkehr oder dem Handel oder für wissenschaftliche Entdeckungen oder technische Erfindungen.
Die uns im DDR-Kabinett-Bochum vorliegende Auszeichnung ist die Ausführung in der 2. Form. Denn im Jahr 1952 wurde die Gestaltung der Auszeichnung grundlegend geändert und die Medaillenform verworfen. An seine Stelle trat nun ein vergoldeter Stern von 34 x 34 mm Größe, welcher in seiner Mitte ein Medaillon (23mm Durchmesser) mit Lorbeerkranz zeigte. Innerhalb des Kranzes finden sich ein Hammer und ein Zirkel sowie zwei flankierende Ähren. Die Rückseite des Sterns trug in der Form eines offenen Kreises die Umschrift: HELD DER ARBEIT und bis 1972 am oberen Rand die Punze 900 sowie unten den Hersteller MB (Münze Berlin). Getragen wurde der Stern an einer 31,5 mm breiten und 10 mm hohen goldenen Spange mit rotem Bande auf der linken oberen Brustseite.
Avers der Auszeichnung und der Interimspange
Urkunde zur Auszeichnung



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