Die für die deutsche Arbeiterbewegung historische Vereinigung von KPD und SPD im April 1946 in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) wird bis zum heutigen Tage durch den Begriff "Zwangsvereinigung" diskreditiert. In Erinnerung an dieses Ereignis und zur Klarstellung der historischen Fakten dokumentieren wir Auszüge aus einem Referat von Prof. Dr. sc.Willi Opitz aus dem Jahr 2006:
Der Händedruck der beiden gleichberechtigten
Vorsitzenden, der sich vereinigenden Arbeiterpartei der Sozialistischen
Einheitspartei Deutschlands, des Kommunisten, Wilhelm Pieck und des
Sozialdemokraten, Otto Grotewohl wurde zum Symbol des Wirkens der
Partei, die mehr als 40 Jahre deutsche Geschichte prägte.
Das, auch in den Archiven der SPD vorliegende
Protokoll dieses Vereinigungsparteitages enthält folgende Aussage: Die
548 SPD- Delegierten - sie hatten das Mandat von 407.623 Mitgliedern
sowie die 507 kommunistischen Delegierten - sie hatten das Mandat von
372.714 Mitgliedern stimmten der Vereinigung zu. Ich betone: 548 zu
507.
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| Eine Original-Erstausgabe des ND vom 23. April 1946 befindet sich im Archivbestand des DDR-Kabinett-Bochum e.V. |
Dieser historische Akt, die Vereinigung von SPD und
KPD, war und bleibt von herausragender Bedeutung für den schon bald
einsetzenden revolutionären Prozeß, für die Schul- und Bodenreform, für
die Enteignung der Monopolisten, für die Bestrafung der Nazi- und
Kriegsverbrecher. Dieser Akt bildete das Fundament für die am 07.
Oktober 1949 gegründete DDR, für die Festigung und den Ausbau der
antifaschistisch demokratischen Ordnung, für den Aufbau des Sozialismus
im ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaat.
Die Einheit der Arbeiterbewegung war auch und gerade
das feste Fundament zur Umsetzung der Forderung „Nie wieder Faschismus -
Nie wieder Krieg“, für eine konsequente Friedenspolitik.
Besonders nach dem zeitweiligen Sieg der Konterrevolution, nach dem Untergang unserer DDR, gehörte und gehört die Schlammschlacht gegen die Vereinigung von SPD und KPD zum ideologischen Großangriff auf die SED, auf ihre Geschichte. Das erfolgte und erfolgt im krassen Widerspruch zur historischen Wahrheit.
An einigen historischen Fakten ist zu
belegen, daß es sich um keine Zwangsvereinigung, sondern um einen
freiwilligen, um einen demokratischen Akt der Vereinigung der beiden
Parteien gehandelt hat.
Ich erinnere noch einmal an die Zahl der Delegierten des historischen Vereinigungsparteitages: SPD = 548, KPD = 507.
Ich werde anhand von Tatsachen, und unter Anführung namhafter Zeitzeugen nachweisen, wie der Vereinigungsprozeß ablief.
Ich verweise auch darauf, wie ihn die KPD, anknüpfend
an die von Ernst Thälmann in seiner Rede vom 10. März 1932 im
Sportpalast Berlin sowie auf der illegalen Tagung des ZK der KPD am 07.
Februar 1933 in Ziegenhals aufgestellten Forderungen maßgeblich
unterstützte und gestaltete.
Lassen wir zu Anfang den Dieter Itzerott zu
Wort kommen, welcher im „RotFuchs“, April 2001 ein Gespräch mit dem Werner Bruschke wiedergab. Wer war Werner Bruschke?
1898 geboren - 1916 Mitglied der SPD. Seit 1931
Funktionär der SPD in Magdeburg. 1939 Verhaftung wegen angeblichen Hoch-
und Landesverrat. Bis 1945 Häftling im Konzentrationslager der Nazis.
Nach 1945 übte er leitende Funktionen in der SPD aus. 1946
Regierungspräsident des Bezirkes Magdeburg. Nach der Vereinigung von SPD
und KPD war er, gemeinsam mit den Kommunisten Bernhard Koenen,
Vorsitzender des Landesvorstandes der SED von Sachsen-Anhalt, Mitglied
des ZK der SED und Abgeordneter der Volkskammer der DDR.
Ich zitiere: „ … Nach der konterrevolutionären
Liquidierung der DDR und der sie eröffnenden faktischen Zerschlagung der
SED durch den Parteiputsch vom Dezember 1989 hatte ich intensive
Gespräche mit dem von der SPD gekommenen Genossen Werner Bruschke, der
gemeinsam mit dem späteren Landesparteisekretär Bernhard Koenen in
Sachsen-Anhalt den Vereinigungsprozeß der beiden Parteien führend
gestaltete. Der schon damals hochbetagte und inzwischen verstorbene Chef
der anhaltinischen Landesregierung unterstrich, daß er Wort für Wort zu
dem steht, was er in seinem Buch „Für das Recht der Klasse - für die
Macht der Arbeiter und Bauern“ zum Vereinigungsprozeß geschrieben hat.
Genosse Bruschke verwies darauf, daß die Spaltung der Arbeiterbewegung
von vielen Sozialdemokraten und Kommunisten immer als letztlich
überwindbar betrachtet wurde. Eine Erkenntnis, die sich unter dem
Erleben der Katastrophe von 1933 und den nachfolgenden Geschehnissen
außerordentlich verschärfte. Der Einheitswille war 1945 so ausgeprägt
wie nie zuvor und setzte sich elementar durch. Der Zwang der Lehren der
Geschichte war der einzige Zwang, der bei diesem Prozeß ausgeübt wurde
…“
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| Aus dem Archivbestand des DDR-Kabinett-Bochum e.V. |
Wir, meine spätere Frau Sonja und ich, wurden Anfang
1946 Mitglieder der KPD. Wir haben in einer Reihe von Ortschaften des
Kreises Merseburg den Vereinigungsprozeß miterlebt. Auch in diesen
Gemeinden waren die SPD-Genossen zahlenmäßig stärker als die der KPD.
Auf Vorschlag von SPD-Ortsvorständen fanden bereits vor der Vereinigung
gemeinsame Versammlungen statt.
Der Vereinigung von SPD und KPD zur SED wurde in der Regel einstimmig zugestimmt.
Da bekanntlich die Wiederholung die Mutter der
Weisheit ist, rufe ich nunmehr weitere und zwar zentrale Aktivitäten
auf. Noch während der Kampfhandlungen in Berlin, als der nordöstliche
Teil Berlins bereits von der Roten Armee besetzt war, schrieb Max
Fechner in seiner Eigenschaft als Mitglied des 1933 eingesetzten
illegalen Kampfausschusses der SPD am 28. April 1945 an Walter Ulbricht
folgenden Brief: „Werter Genosse Ulbricht! Wie ich von einigen
politischen Freunden hörte, bist Du wieder in der Heimat angekommen und
hast sofort die politische Arbeit aufgenommen … Ich hätte gerne mit Dir
darüber gesprochen, wie es möglich wäre, endlich die so ersehnte
Einheitsorganisation der deutschen Arbeiterklasse zu schaffen. Meine
politischen Freunde und ich stehen auf dem Standpunkt, daß bei der
ersten Möglichkeit, sich wieder politisch betätigen zu können, über
alle Vergangenheit hinweg, der neu zu beschreitende Weg ein gemeinsamer
sein muß - zwischen der KPD und SPD. Ich möchte sagen, daß es bei Beginn
der politischen Tätigkeit leichter sein wird, die Einheit zu schaffen,
als wenn wir erst bei den Nachwirkungen der Kriegshandlungen angelangt
sind. Ich würde mich freuen, bald mit Dir oder einem anderen Genossen
von Euch dieses Fragengebiet besprechen zu können. Bitte gib mir eine
Nachricht an meine Adresse: Berlin-Neukölln, Ziethenstraße 1-2.“
Ich werde später anhand von überprüfbaren Fakten
darlegen, wie die Führer der SPD im Westen des Landes den Kampf gegen
diese Wünsche nach Vereinigung führten.
Bevor ich weitere Aktivitäten der SPD und KPD aufrufe,
um den demokratischen Prozeß der Vereinigung zu verdeutlichen, zunächst
einige Angaben über diese Parteien von 1945/1946.
SPD:
11. Juni 1945 - Konstituierung des provisorischen
Zentralausschusses in Berlin. Er war verantwortlich für die
Parteiarbeit in Berlin und Umgebung.
19. Juni 1945 - Bildung eines geschäftsführenden
Vorstandes des Zentralausschusses. Er entwickelte sich in der Folgezeit
als provisorische Führung der SPD in der sowjetischen Zone. Otto
Grotewohl und Max Fechner waren gleichberechtigte Vorsitzende. Anfang
1946 gehörten der SPD in der sowjetischen Zone 407.623 Mitglieder an.
Am 07. Juli 1945 erschien die Parteizeitung „Das Volk“ mit einer Auflage von 165.000 Exemplaren.
Am 05. und 06. Oktober 1945 kam es in Wenningen bei
Hannover zwischen Kurt Schumacher und Vertretern des ostdeutschen
Zentralausschusses der SPD zu einer Vereinbarung, wonach der
Zentralausschuß in Berlin nur als Führung der SPD in der sowjetischen
Zone anerkannt wurde. Schumacher wurde als politischer Beauftragter der
SPD für die drei Westzonen bestätigt. Damit waren die Bemühungen des
Berliner Zentralausschusses zur Bildung einer gesamtdeutschen
Parteiführung gescheitert. Es gab also keine Gesamtdeutsche Führung der
SPD.
KPD:
Die KPD zeichnete sich durch einen hohen
Organisationsgrad aus. Sie verfügte als einzige Partei über eine
gesamtdeutsche Organisation. Den Charakter einer gesamtdeutschen Partei
drückte auch die Durchführung einer Reichsberatung am 08. und 09.
Januar 1946 und einer Reichskonferenz am 02. und 03. März 1946 in Berlin
aus. Daran beteiligten sich Delegierte aus den Parteibezirken West.
Otto Grotewohl und Max Fechner nahmen als Gäste teil.
1932/33 hatte die KPD 150.834 Mitglieder. Ende 1945
hatte die Partei in der sowjetischen Zone 372.714 und in den Westzonen
131.855 Mitglieder.
Am 13. Juni 1945 erschien die „Deutsche Volkszeitung“ als Zentralorgan der KPD mit einer Auflage von 400.000 Exemplaren.
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| Aus dem Bibliotheksbestand des DDR-Kabinett-Bochum e.V. |
Kehren wir zurück zu den Aktivitäten von KPD und SPD.
Es gilt festzustellen: In den Archiven ist eindeutig
belegt, die Aktivitäten gingen sowohl von der Basis als auch von den
Leitungen der beiden Parteien aus. Sie liefen synchron. Sie erfaßten die
Orts- und Kreisvorstände, die Landesvorstände von KPD und SPD.
Lassen wir noch einmal den Genossen Werner Bruschke,
1931 SPD-Mitglied, 1939-1945 KZ, 1946 Regierungspräsident Bezirk
Magdeburg, mit Bernhard Koenen gemeinsamer Vorsitzender des
Landesvorstands der SED, Mitglied der Volkskammer der DDR, zu Wort
kommen: „Der Vereinigungsprozeß verlief von unten nach oben. Er stützte
sich auf überwältigende Majoritäten, zum Teil sogar auf einmütige Voten,
zuerst in getrennten Konferenzen und dann bei gemeinsamen Tagungen.
Schumacher hatte in seinem antikommunistischen Sendungsbewußtsein fest
angenommen, daß sich die alte SPD-Hochburg Magdeburg gegen die
Vereinigung stellen würde. Er wurde indes bitter enttäuscht. Die dortige
Mitgliederversammlung der SPD beschloß im Januar 1946 mit erdrückender
Mehrheit diesen Schritt.“ (Interview „Die Rote Fahne“, April 2001)
Am 11. Juni 1945 wurde der Aufruf des ZK der KPD an
das schaffende Volk in Stadt und Land beschlossen. (Schriftenreihe der
KPD, Heft Nr. 108, Seite 11)
Am 15. Juni 1945 kam es zur Beschlußfassung über den
„Aufruf des Zentralausschusses der SPD“. Auch in „diesem Aufruf kam es
zu einer Analyse der durch den Hitlerkrieg entstandenen Lage sowie der
Herausarbeitung der Ursachen und Bedingungen für das Entstehen des
Nazifaschismus. Es wurde die Bereitschaft bekundet mit allen
gleichgesinnten Menschen und Parteien zusammenzuarbeiten, für Demokratie
in Staat und Gemeinden, für Sozialismus in Wirtschaft und Gesellschaft.
Der Aufruf des ZK der KPD vom 11. Juni 1945 wurde wärmstens begrüßt und
unterstützt.“ (Schriftenreihe der KPD, Heft Nr. 108, Seite 12)
Der Aufruf der KPD wurde am 19. Juni 1945 im Stadthaus Berlin öffentlich vorgestellt.
Am 17. Juni 1945 wurde der Aufruf der SPD in einer Funktionärsversammlung der Öffentlichkeit unterbreitet.
Otto Grotewohl führte in seiner Rede im Auftrag des
Zentralausschusses aus: „Darum wollen wir auch, daß niemals mehr die aus
der Uneinigkeit der Arbeiterschaft entstandenen Fehler von 1918
wiederholt werden. In der Einheit liegt die große Kraftentfaltung der
arbeitenden Bevölkerung und aller freiheitsliebenden Kreise. Wir sind
darum bereit und entschlossen mit allen gleichgesinnten Menschen in
politischen Parteien zusammenzuarbeiten. Ja, wir sind bereit, den Kampf
um die Neugestaltung auf dem Boden der organisatorischen Einheit der
deutschen Arbeiterklasse zu führen.“
Am 19. Juni 1945 kam es zur Bildung eines zentralen
Arbeitsausschusses von je fünf führenden Vertretern der KPD und SPD. Er
billigte ein von der KPD vorgelegtes Aktionsprogramm, in dem unter
Achtung der demokratischen Grundsätze wesentliche Fragen der gemeinsamen
Tagespolitik, aber auch ideologische Probleme der Vorbereitung der
Vereinigung beraten und festgelegt wurden.
Am 04. September 1945 vereinbarten das ZK der KPD und
der Zentralausschuß der SPD die Durchführung gemeinsamer Funktionärs-
und Mitgliederversammlungen zu Fragen der Bodenreform. Diese fanden in
allen Ländern und Kreisen statt. Wirksame Aktivitäten gab es auch und
gerade hier in Thüringen und das sowohl bezogen auf die KPD, als auch
auf die SPD, gemeinsame Sitzungen, vorbereitende Maßnahmen zur Schaffung
eines gemeinsamen Aktionsprogramms, Aufrufe an das werktätige Volk und
vieles andere mehr.
Am 20. und 21. Dezember 1945 wurde eine weitere, eine sehr bedeutsame Phase der Einheit eingeleitet.
Es kam zur Durchführung einer gemeinsamen Konferenz
des Zentralausschusses der SPD und des Zentralkomitees der KPD mit
Vertretern der Landesvorstände und der Bezirksverbände beider Parteien
im Parteihaus der SPD in Berlin.
Diese Konferenz erlangte eine wahrhaft historische
Bedeutung. Es kam nicht nur zur Vertiefung der Aktionseinheit, sondern
auch zur gemeinsamen Ausrichtung bei den bevorstehenden Gemeindewahlen.
Es wurde auch eine volle Übereinstimmung in den Gewerkschaftsfragen
erzielt. Es wurden Beschlüsse gefaßt, die eine neue Etappe der Einheit
der deutschen Arbeiterbewegung einleitete.
Hier einige Auszüge aus der Entschließung: Unter
Ziffer V wurde hervorgehoben, daß „die Erweiterung und Vertiefung der
Aktionseinheit den Auftakt bilden sollte zur Verwirklichung der
politischen und organisatorischen Einheit der Arbeiterbewegung, d. h.
zur Verschmelzung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und der
Kommunistischen Partei Deutschlands zu einer einheitlichen Partei … Die
Konferenz hat zu ihrer Klärung eine Studienkommission gebildet, die sich
aus je vier Genossen der beiden Parteien zusammensetzt.“ In der
Entschließung wird eindeutig zum Ausdruck gebracht: „Die baldige
Verwirklichung der politischen und organisatorischen Einheit der
Arbeiterbewegung ist eine dringende nationale Notwendigkeit: denn wie
jede Zerklüftung in unseren Reihen die Aufspaltung Deutschlands
begünstigen müßte, so bedeutet jeder weitere Schritt zur Festigung der
Arbeitereinheit die Stärkung der Einheit Deutschlands!“
Dieser Entschließung stimmten neben den Vertretern des
ZK der KPD und des Zentralausschusses der SPD, die Vertreter der beiden
Parteien der Landesverbände Sachsen, Mecklenburg und Thüringen, der
Provinzial-Verbände Sachsen-Anhalt und Brandenburg, sowie die Vertreter
der Bezirksverbände von Groß-Berlin zu.
Es kann und darf nicht verschwiegen werden, daß
bestimmte Funktionäre der SPD, darunter zeitweilig auch Otto Grotewohl,
sich an einem Reichsparteitag der SPD klammerten und auf Schumacher
setzten.
Am 08. Februar 1946 erlosch während eines Treffens
zwischen Otto Grotewohl und Schumacher in Braunschweig für die Mehrzahl
dieser Funktionäre die letzte Hoffnung, mit Unterstützung der
westzonalen SPD der Einheitsbewegung entgegentreten zu können.
Schumachers kategorische Auffassung, die SPD in der
Ostzone aufzulösen, zerstörte den ohnehin engen Handlungsspielraum
dieser Leute erheblich. Unter dem Eindruck der Landesvertreter Bruno
Böttger - Sachsen-Anhalt, Otto Buchwitz - Sachsen, Heinrich Hoffmann -
Thüringen und Carl Mollmann - Mecklenburg, die auf einer Beratung des
Zentralausschusses am 10. und 11. Februar 1946 kategorisch erklärten,
daß unabhängig von der Haltung des Zentralausschusses in den Ländern und
Provinzen der sowjetischen Zone die Vereinigung in jedem Fall vollzogen
werde, beschloß der Zentralausschuß, der Mitgliedschaft der SPD in der
sowjetischen Zone die Einheit der beiden Arbeiterparteien zur
Entschließung vorzulegen und einen Parteitag einzuberufen.
Damit war die Entscheidung für den Zusammenschluß mit der KPD gefallen.
Ein vom ZK der KPD und dem Zentralausschuß der SPD
beschlossener Organisationsplan sah vor, die Vereinigung der beiden
Parteien von unten nach oben also auf Kreis-, Bezirks- und
Landesparteitagen vollziehen zu lassen.
In Realisierung dieses Beschlusses erfolgte die
Konstituierung der SED auf Kreisebene und Bezirksebene im März 1946, in
den Ländern am 6. und 7. April auf Landesparteitagen. Auf diesen wurden
die Landesvorstände in paritätischer Zusammensetzung gewählt.
Ich hatte das große Glück am Vereinigungsparteitag
Sachsen-Anhalts teilnehmen zu können. Der Held des Mitteldeutschen
Aufstandes, der im Nationalkomitee bewährte Kommunist Werner Bruschke
und der bereits erwähnte Sozialdemokrat, die ehemaligen kommunistischen
Häftlinge der Konzentrationslager, die gegen das Franco-Regime
gestandenen Kämpfer der internationalen Brigaden, Arbeiter und
werktätige Bauern, die Aktivisten der ersten Stunde der Polizei und der
demokratischen Verwaltungsorgane und Jungkommunisten lagen sich in den
Armen, sangen „Wann wir schreiten, Seit an Seit …“ und „Die
Internationale“. Sie schämten sich ihrer Tränen nicht.
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| Dokument der Tagesordnung im Archivbestand des DDR-Kabinett-Bochum e.V. |
Am 21. und 22. April 1946 vollzog sich in
Berlin die Vereinigung von SPD und KPD zur Sozialistischen
Einheitspartei Deutschlands. Das war - und da wiederhole ich mich ganz
bewußt - ein historischer Akt, ein historischer Parteitag.
Er wählte den Kommunisten Wilhelm Pieck und den
Sozialdemokraten Otto Grotewohl zu gleichberechtigten Vorsitzenden der
Partei. Wir erinnern uns noch alle an den berühmten Händedruck dieser
beiden Genossen! Ich wies eingangs meiner Ausführungen darauf hin und
komme am Schluß noch einmal darauf zurück.
Ich möchte an dieser Stelle auf eine weitere
wesentliche Tatsache verweisen. Der Parteitag wählte einen
Parteivorstand aus insgesamt 80 Mitgliedern, darunter 8 frühere SPD und
12 ehemalige KPD-Mitglieder, das ist die eine Feststellung. Die andere -
und die betone und belege ich mit Nachdruck - lassen wir zum Abschluß
dieses Teils meines Vortrages noch einen weiteren bedeutsamen
Zeitzeugen zu Wort kommen, den früheren führenden Sozialdemokraten, das
Mitglied des Polit-Büros und Vorsitzenden der Zentralen
Parteikontrollkommission (ZPKK), den Genossen Erich Mückenberger.
Er, der 85jährige, angeklagt in einem der zahlreichen politischen Prozesse, mit denen die Bonner Justiz versuchte, die Geschichte strafrechtlich zu korrigieren, wurde zur Person befragt. Er gab den Richtern und Staatsanwälten eine Nachhilfelektion im Fach Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Erich Mückenberger, der 1927 Mitglied der SPD wurde, erklärte: „Was heute als Zwangsvereinigung dargestellt wird, war für nicht wenige von uns, besonders schon ab 1933, notwendige Realität, um zu Überleben. In den Januartagen 1933 erlebte ich die beginnende Jagd, die wachsende Anzahl von Verhaftungen, die Prügel- und Folterszenen in SA-Kellern und SS-Quartieren. Dabei machte man keinen Unterschied zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten, Gewerkschaftlern und Arbeitersportlern. Solidarität wurde auch für mich immer mehr entscheidend bei der illegalen Arbeit bis 1945, ob im Arbeitslager, im KZ Sachsenburg, im Strafbataillon …“ (Klaus Huhn, Zwangsvereinigung - Ostbüro der SPD, Spotles-Verlag 1996)
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| Erich Mückenberger, Mitglied des ZK der SED - Foto aus dem Jahr 1977 |
Er, der 85jährige, angeklagt in einem der zahlreichen politischen Prozesse, mit denen die Bonner Justiz versuchte, die Geschichte strafrechtlich zu korrigieren, wurde zur Person befragt. Er gab den Richtern und Staatsanwälten eine Nachhilfelektion im Fach Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Erich Mückenberger, der 1927 Mitglied der SPD wurde, erklärte: „Was heute als Zwangsvereinigung dargestellt wird, war für nicht wenige von uns, besonders schon ab 1933, notwendige Realität, um zu Überleben. In den Januartagen 1933 erlebte ich die beginnende Jagd, die wachsende Anzahl von Verhaftungen, die Prügel- und Folterszenen in SA-Kellern und SS-Quartieren. Dabei machte man keinen Unterschied zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten, Gewerkschaftlern und Arbeitersportlern. Solidarität wurde auch für mich immer mehr entscheidend bei der illegalen Arbeit bis 1945, ob im Arbeitslager, im KZ Sachsenburg, im Strafbataillon …“ (Klaus Huhn, Zwangsvereinigung - Ostbüro der SPD, Spotles-Verlag 1996)
1945 unterstützte er als Sekretär des
Unterbezirksvorstandes der SPD in Chemnitz die Schaffung der Einheit der
Arbeiterbewegung. „Es galt nicht nur die materiellen Trümmer, sondern
zugleich die geistigen und die vorhandene Lethargie zu beseitigen. Der
Antifaschismus brauchte uns nicht verordnet zu werden. Die Einheit der
Arbeiterbewegung war dringend geboten. Sie entsprach dem Willen von
SPD- und KPD-Genossen …“ (Klaus Huhn, Zwangsvereinigung – Ostbüro der
SPD, Spotles-Verlag 1996)
Die Demagogie der Kolporteure des
Zwangsvereinigungsgeredes wird auch darin deutlich, daß sie auch die
Unwahrheit verbreiten, als ob es eine Einheitsbewegung nur in der
sowjetischen Zone gegeben hätte. Man unterschlägt ganz einfach den
Willen für den Zusammenschluß von KPD und SPD in den drei westlichen
Besatzungszonen und in Westberlin.
Obwohl die Parteien im Westen nur auf örtlicher Ebene
zugelassen waren, stand die Einheitspartei auch dort auf der
Tagesordnung. Es gab gemeinsame Arbeitsausschüsse und Kundgebungen unter
Teilnahme von Hunderttausenden. In nicht wenigen Orten kam es spontan
zu Parteigründungen.
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| Brüder, in eins nun die Hände! |
Einige Worte zur SPD in Berlin und darüber, wie die
Schuhmacher-Clique, wie das Ostbüro der SPD die Vereinigung verhinderte,
wie diese Agentenzentrale subversive Tätigkeit gegen uns betrieb.
Die westberliner Sozialdemokraten gründeten am 7.
April 1946 eine neue „unabhängige Landesorganisation“, der sich alle
westberliner Kreisorganisationen anschlossen. Dadurch verfügte der alte
SPD-Bezirksvorstand und der Zentralausschuß in den Westbezirken über
keine organisatorische Basis mehr.
Ein hauptsächlich von Ostberliner Delegierten
beschickter SPD-Parteitag sprach sich am 13. April zwar für die
Einheitspartei aus, der Beschluß blieb aber zunächst bedeutungslos, da
die Bildung der SED in Berlin am Veto der Briten und Amerikaner in der
Alliierten Kommandantur scheiterte.
Erst Ende Mai 1946 wurde die Einigung über die
gleichzeitige Zulassung der SED innerhalb der Stadtgrenzen von
Großberlin und der SPD auch in Ostberlin erzielt.
Die SPD existierte in Ostberlin legal bis zum 23.
August 1961. Es muß mit aller Deutlichkeit darauf verwiesen werden, daß
der Vereinigungsprozeß einem massiven Störfeuer durch die SPD-West,
besonders durch die Schumacher-Clique ausgesetzt war.
Gemeinsam mit den imperialistischen Besatzungsmächten
unternahmen sie alles um die Vereinigung zu verhindern. Sie fürchteten
sie. All diese Machenschaften sind in den Archiven belegt. Sie werden
aberverschwiegen. Warum wohl?
Lassen wir vorerst Prof. Wolfgang Triebel, der bis
1990 an der Humboldt-Uni zu Berlin tätig war, zu Wort kommen. Er
erklärte in einem am 8. April 1995 im ND veröffentlichten Artikel: „Wer
das Wort von der Zwangsvereinigung meint unbedingt verwenden zu müssen,
muß der Ehrlichkeit wegen akzeptieren, daß es in den Westzonen eine
zwangsweise Verhinderung der Einheit gegeben hat. Schumacher hat allen
SPD-Mitgliedern den Parteiausschluß angedroht wenn sie an der
Einheitsbewegung teilnehmen würden.“
Eine von den Zwangsvereinigungs-Propagandisten
unterschlagene Tatsache wirft ein bezeichnetes Bild auf das „Büro
Schumacher“, die Zentrale der Einheitsgegner. Es besaß keinerlei
demokratische Legitimation.
Bis zum Parteitag der SPD im Mai 1946 verfügte diese
Partei im Westen über keine gewählten Leitungsorgane. Als
„übergeordnete Instanz“ fungierte Schumacher, der die West-SPD extrem
zentralistisch formiert hatte und dessen Monopolstellung durch die
britischen Militärorgane abgesichert wurde. Verschwiegen wird auch die
subversive Tätigkeit einer Agentenzentrale, die sich „Ostbüro der SPD“
nannte. Sie hatte aktiv gegen die Schaffung und Entwicklung der SED
gearbeitet.
Einige notwendige Aussagen über das Ostbüro der
SPD, über diese Spionage-, Sabotage- und Diversionszentrale der
deutschen Sozialdemokratie und ich verbürge mich für die Richtigkeit der
Aussagen. Ich habe in den 50er und Anfang der 60er Jahre mit
inoffiziellen Kräften, mit wahren Patrioten, an der Aufklärung dieser
Zentrale mitwirken können, darunter zwei aus dem Raum Gera-Ronneburg.
Um die gegen die Einheitsbestrebungen gerichteten
Aktivitäten besser leiten, organisieren und koordinieren zu können, um
den Aufbau der antifaschistisch-demokratischen Ordnung wirksamer
schädigen zu können wurde am 10. April 1946 beim Landesvorstand der SPD
in Westberlin ein Ostbüro gebildet.
Es wurde kurze Zeit danach dem Ostbüro der SPD beim
Parteivorstand der SPD in Hannover unterstellt. Beide Einrichtungen
tarnten sich zunächst als „Flüchtlingsbetreuungsstelle Ost“.
Beim Ostbüro der SPD handelte es sich um eine Gründung
des englischen Geheimdienstes in Kooperation mit dem amerikanischen
Geheimdienst. Die Finanzierung erfolgte zunächst aus geheimdienstlichen
Quellen, später zunehmend auch durch staatliche Förderung.
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| Die Delegierten machen sich auf den Weg in eine bessere Zukunft! |
Der amerikanische Geheimdienstoffizier Sylver führte
bei einem Bankett aus Anlaß der Bildung des Ostbüros der SPD im April
1946 in Berlin, im Beisein von Schumacher aus: „Die Funktionäre der SPD
müssen die Ereignisse und Begebenheiten mit offenen Augen betrachten …
Sehr wichtig ist es für uns, die Standorte der sowjetischen
Militäreinheiten und Behörden der SMAD-Truppengattungen und Stärke der
Truppenteile zu erfahren sowie Feldpostnummern u. a. festzustellen.
Dieses ganze Material muß von sehr zuverlässigen Funktionären gesammelt
werden. Wir müssen über die Tätigkeit der Werke und Betriebe Nachrichten
haben und wissen, was hergestellt und wohin die Produktion geliefert
wird. Die finanzielle Frage dieser Organisation wird von uns geregelt
werden.“
Es ist gerichtsnotorisch belegt und in den Archiven
der Birthler-Behörde befinden sich die Beweise: Es hat in der
sowjetischen Zone und später in der DDR ein weitverzweigtes Netz von
Agenturen gegeben, die mit Geheimtinte, Minikameras und anderen
geheimdienstlichen Mitteln ausgerüstet waren. Diese sammelten
Informationen aus allen Leitungsorganen der SED. Neben den subversiven
Aufgabenstellungen zur Verhinderung der Einheit der deutschen
Arbeiterbewegung sowie zur Zersetzung der SED und der sich in der
sowjetischen Zone und später in der DDR herausbildenden staatlichen
Ordnung waren die Agenten angesetzt, zur politisch-ideologischen
Zersetzungsarbeit im Rahmen der politisch ideologischen Diversion und
der psychologischen Kriegsführung. Es kam zur Verbreitung von
Hetzschriften, von Gerüchten und Falschmeldungen. Allein vom 08. März
bis 06. Mai 1957 wurden über fünfeinhalb Millionen Flugblätter mittels
Ballon und über die Agentennetze in der DDR vertrieben.
Die kriminellen Elemente dieser Zentrale betrieben
Spionage auf militärischen, ökonomischen und politischen Gebiet. Sie
beschafften Sitzungsberichte des ZK der SED, Details über den Aufbau
und die Arbeitsweise der Volkspolizei. Sie erhielten von den britischen
Streitkräften Ausforschungsaufträge zu Wirtschafts- und Militärfragen.
Sie berichteten über Flugplätze, Kasernen und Militärtransporte,
speziell der sowjetischen Streitkräfte in der DDR. Sie lieferten
Charakteristiken von Staats- und Wirtschaftsfunktionären und sabotierten
die Wirtschaft der DDR. Prozesse, die 1951/52 gegen Agenten des
Ostbüros der SPD geführt wurden, bestätigen, daß diese zunehmend unter
Handwerkern und Gewerbetreibenden aktiv wurden.
Es ist ebenso belegt, daß die Spionageberichte an die
amerikanischen und englischen Geheimdienste, an den
Bundesnachrichtendienst, den Verfassungsschutz sowie an das 14.
Kommissariat der Bonner Polizei weitergegeben wurden.
In den Archiven ist ebenso belegt: Das Ostbüro der SPD
befaßte sich mit der sogenannten Innenaufklärung, vor allem bezogen auf
die Kommunistische Partei in Westdeutschland.
Es ist auch belegt: Das Ostbüro der SPD sammelte durch
seine Agenten Informationen über drei Millionen DDR-Bürger. Und das
ist kein Schreibfehler! Sie wollten „nach der Wiedervereinigung ein
besseres Nürnberg ermöglichen.“ Der „Neue Vorwärts“ vom 23. September
1952 ließ verlauten: „Eine besondere Rolle im Widerstandskampf gegen das
kommunistische Regime ist dem Ostbüro zugefallen.“ Es schreibt ihm
aktive Unterstützung für die Widerstandsgruppen in den Hochburgen der
deutschen Arbeiterbewegung in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt,
Mecklenburg und Brandenburg zu. „ … Die Tätigkeit des Ostbüros wird von
den politischen Richtlinien des Parteivorstandes bestimmt … Erst wenn
das kommunistische Regime gestürzt werden kann, erst dann wird sich das
ganze Ausmaß des illegalen Widerstandskampfes der Sozialdemokratie in
der Sowjetzone erweisen und bestätigen.“
Die in den Archiven der Birthler-Behörde lagernden
Dokumente belegen, daß ca. 800 Agenten dieser Zentrale aufgespürt und
von den Rechtspflegeorganen rechtskräftig verurteilt wurden. Und das
waren eben keine „Andersdenkenden“. Das waren Kriminelle, die im Auftrag
des Ostbüros Verbrechen begangen hatten wie es in einer Mitteilung des
Presseamtes beim Ministerrat der DDR vom 21. Juni 1956 richtigerweise
heißt.
Im Zuge einer Amnestie wurden im Mai/Juni 1956
zahlreich Verurteilte, darunter 691, die der westdeutschen
Sozialdemokratie angehört haben, oder angaben, ihr anzugehören, aus der
Haft entlassen.
Im Gegenzug forderte Walter Ulbricht im Auftrag der
Regierung der DDR, daß die Tätigkeit des Ostbüros eingestellt werde. Das
geschah aber erst im Januar 1971 und zwar im Ergebnis weiterer vom MfS
geführter operativer und politischer Schläge und der durchgeführten
Öffentlichkeitsarbeit.
Lassen wir noch den letzten Leiter des Ostbüros,
Bärwald, zu Wort kommen: Er bemühte sich in einer 1991 veröffentlichten
Schrift „Das Ostbüro 1946-1971 - Kampf und Niedergang“ dieser
Agentenzentrale - Herbert Wehner hatte sie einst als „Agentenschuppen“
bezeichnet - vom Makel einer Agenten- und Spionagezentrale zu befreien.
Er kam aber nicht umhin zu erklären: „Das Ostbüro der SPD hat wie mit
anderen Stellen, mit Forschungsinstitutionen und dergleichen, auch mit
Geheimdiensten des eigenen Landes, vor allem im Bereich der
Informationsbeschaffung und des Informationsaustausches sowie der
Auswertung zusammengearbeitet und auch an der Anfertigung von Analysen
mitgewirkt. Auch Geheimdienste der anderen NATO-Staaten unterhielten
gute Beziehungen zum Ostbüro, dessen Archiv und dessen sachkundige und
informative Expertise über die SBZ/DDR, über die Entwicklung des
internationalen Kommunismus und über die kommunistische ‚Westarbeit‘
seit 1946 auch im Ausland sehr geschätzt war.“ Diese Archive sind immer noch verschlossen. Warum wohl?
Wer aber ernsthaft und objektiv sein will, daß die
Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, die Geschichte des
Vereinigungs-prozesses von SPD und KPD zur SED aufgearbeitet wird, der
muß dafür eintreten, daß auch diese Archive ohne wenn und aber der
breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, daß die gegen die DDR
gerichteten konspirativen Machenschaften des Ostbüros der SPD
öffentlich gemacht werden.
Bildnachweis: Sofern nicht anders angegeben, aus dem Buch "Die Vereinigung von KPD und SPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands in Bildern und Dokumenten" - Dietz Verlag Berlin 1976
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