| Thälmann-Denkmal der Offiziershochschule in Löbau |
Ernst Thälmann – ein Name und ein Symbol des Gewissens der großen Mehrheit unseres Volkes im Widerstand gegen Faschismus und Krieg. Überaus tief greift unsere Erinnerung an diesen großen Sohn der deutschen Arbeiterklasse, wenn wir seiner am 16. April anlässlich seines Geburtstages gedenken.
Er lebte und kämpfte Zeit seines Lebens, ob als Hafenarbeiter in Hamburg, als Gewerkschaftsfunktionär, als Mitglied der KPD und schließlich als Vorsitzender seiner Partei für die Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung, für den Frieden zwischen den Völkern, gegen den Faschismus und damit für eine bessere, eine sozialistische Zukunft unseres Volkes.
Heute wird sein Name, werden seine Verdienste totgeschwiegen. Die Erin-nerungen an ihn werden ausgelöscht – wie die Zerstörung der Gedenkstätte Ziegenhals bei Berlin beweist, weil die herrschende Politik diese Erinnerung fürchtet. Für die heute herrschenden politischen und wirtschaftlichen Kräfte ist es eine ernste Bedrohung, wenn Thälmanns Leben und Wirken Aufruf und Fanal für die Gegenwart werden. Seine Mörder sind Zöglinge und Söldner des bis auf den Tag herrschenden imperialistischen Systems.
Ich hatte das große Glück, 17 Jahre an der Offiziershochschule der Landstreitkräfte der NVA in Löbau wirken zu können. Diese Lehreinrichtung erhielt - anlässlich des 8. Jahrestages ihrer Gründung - am 1. März 1964 den ehrenvollen Namen „Ernst Thälmann“.
Er lebte und kämpfte Zeit seines Lebens, ob als Hafenarbeiter in Hamburg, als Gewerkschaftsfunktionär, als Mitglied der KPD und schließlich als Vorsitzender seiner Partei für die Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung, für den Frieden zwischen den Völkern, gegen den Faschismus und damit für eine bessere, eine sozialistische Zukunft unseres Volkes.
Heute wird sein Name, werden seine Verdienste totgeschwiegen. Die Erin-nerungen an ihn werden ausgelöscht – wie die Zerstörung der Gedenkstätte Ziegenhals bei Berlin beweist, weil die herrschende Politik diese Erinnerung fürchtet. Für die heute herrschenden politischen und wirtschaftlichen Kräfte ist es eine ernste Bedrohung, wenn Thälmanns Leben und Wirken Aufruf und Fanal für die Gegenwart werden. Seine Mörder sind Zöglinge und Söldner des bis auf den Tag herrschenden imperialistischen Systems.
Ich hatte das große Glück, 17 Jahre an der Offiziershochschule der Landstreitkräfte der NVA in Löbau wirken zu können. Diese Lehreinrichtung erhielt - anlässlich des 8. Jahrestages ihrer Gründung - am 1. März 1964 den ehrenvollen Namen „Ernst Thälmann“.
Wir alle, die wir ehrlichen Herzens und Willens hier tätig waren, empfanden Stolz, gerade diesen Namen tragen zu dürfen. Und das galt nicht nur für die
militärischen Vorgesetzten. Die Schüler unserer Offiziershochschule sahen sich als „Thälmann-Schüler“ und widmeten sich in diesem Sinne und diesem Inhalt der Pflege der revolutionären Traditionen der deutschen Arbeiterklasse. Thälmanns Geburtstage waren Höhepunkte im Leben der Offiziershochschule.
Eng und herzlich war über all die Jahre unsere Verbindung zu und mit Irma Gabel-Thälmann, der Tochter Ernst Thälmanns. Irma hielt festen Kontakt mit uns, besonders mit der FDJ-Organisation unserer Schule. Sie war mehrmals im Jahr unser Gast. Bleibend in meiner Erinnerung ist eine FDJ-Delegiertenkonferenz an unserer Offiziershochschule, zu der wir sie eingeladen hatten. Leidenschaftlich, aber mit einfachen und für alle verständlichen Worten sprach sie zu den Delegierten. Sie überzeugte, war gut informiert und wusste, „wo die Offiziersschüler der Schuh drückt“.
In den Konferenzpausen war sie von Schülern und Lehrern dicht umringt. Die Delegierten hörten ihr aufmerksam zu. Sie erhielten wertvolle Ratschläge, wie man rationeller und mit der Praxis eng verbunden in der knapp bemessenen Zeit das umfangreiche Pensum des Studiums bewältigen kann.
Man merkte an ihren Ausführungen, dass sie selbst in ihrer Studienzeit wertvolle Erfahrungen gesammelt hatte. Verschmitzt lächelnd und so fast nebenbei betonte sie, ohne einen festen Willen und eine genügende Portion Selbstdisziplin wird es schwerlich gehen. Schon als Kind war auch darin für sie ihr Vater ein Vorbild. Nicht selten brannte bis zum Morgengrauen seine Tischlampe, wenn er sich auf Reden vorbereitete oder sich in die Schriften unserer Lehrmeister vertiefte. Am Denkmal Ernst Thälmanns, das am 28. Februar 1966 in Anwesenheit seiner Tochter enthüllt wurde, legten die FDJ-Mitglieder unserer Hochschule alljährlich an diesem Tag Rechenschaft ab über die von ihnen geleistete Arbeit.
Über Ernst Thälmanns Leben und seine Verdienste wurde viel veröffentlicht. Ich möchte, all das Gute betonend, den großen dänischen Dichter Martin Andersen Nexö zitieren, der über Thälmann folgende Zeilen geschrieben hat: „Er hat die Frage der Einheit der Arbeiterklasse und des Volkes gestellt, weil er vorausgesehen hat, was kommen wird. Deswegen ist es auch verständlich, dass Ernst Thälmann der Mann ist, den die Faschisten am meisten hassen. Aber für die wahre Menschlichkeit ist er ein Symbol, und sein Name wird vorangetragen im Kampfe für das Beste in der Menschheit.“
Ich meine, gerade in diesem Sinne sind wir gefordert, Thälmanns an seinem Geburtstag zu gedenken. In seiner Person spiegeln sich sowohl persönliche Leistung eigener Tätigkeit als auch Vorgabe und Aufruf für Denken und Handeln in der Gegenwart.
militärischen Vorgesetzten. Die Schüler unserer Offiziershochschule sahen sich als „Thälmann-Schüler“ und widmeten sich in diesem Sinne und diesem Inhalt der Pflege der revolutionären Traditionen der deutschen Arbeiterklasse. Thälmanns Geburtstage waren Höhepunkte im Leben der Offiziershochschule.
Eng und herzlich war über all die Jahre unsere Verbindung zu und mit Irma Gabel-Thälmann, der Tochter Ernst Thälmanns. Irma hielt festen Kontakt mit uns, besonders mit der FDJ-Organisation unserer Schule. Sie war mehrmals im Jahr unser Gast. Bleibend in meiner Erinnerung ist eine FDJ-Delegiertenkonferenz an unserer Offiziershochschule, zu der wir sie eingeladen hatten. Leidenschaftlich, aber mit einfachen und für alle verständlichen Worten sprach sie zu den Delegierten. Sie überzeugte, war gut informiert und wusste, „wo die Offiziersschüler der Schuh drückt“.
In den Konferenzpausen war sie von Schülern und Lehrern dicht umringt. Die Delegierten hörten ihr aufmerksam zu. Sie erhielten wertvolle Ratschläge, wie man rationeller und mit der Praxis eng verbunden in der knapp bemessenen Zeit das umfangreiche Pensum des Studiums bewältigen kann.
Man merkte an ihren Ausführungen, dass sie selbst in ihrer Studienzeit wertvolle Erfahrungen gesammelt hatte. Verschmitzt lächelnd und so fast nebenbei betonte sie, ohne einen festen Willen und eine genügende Portion Selbstdisziplin wird es schwerlich gehen. Schon als Kind war auch darin für sie ihr Vater ein Vorbild. Nicht selten brannte bis zum Morgengrauen seine Tischlampe, wenn er sich auf Reden vorbereitete oder sich in die Schriften unserer Lehrmeister vertiefte. Am Denkmal Ernst Thälmanns, das am 28. Februar 1966 in Anwesenheit seiner Tochter enthüllt wurde, legten die FDJ-Mitglieder unserer Hochschule alljährlich an diesem Tag Rechenschaft ab über die von ihnen geleistete Arbeit.
Über Ernst Thälmanns Leben und seine Verdienste wurde viel veröffentlicht. Ich möchte, all das Gute betonend, den großen dänischen Dichter Martin Andersen Nexö zitieren, der über Thälmann folgende Zeilen geschrieben hat: „Er hat die Frage der Einheit der Arbeiterklasse und des Volkes gestellt, weil er vorausgesehen hat, was kommen wird. Deswegen ist es auch verständlich, dass Ernst Thälmann der Mann ist, den die Faschisten am meisten hassen. Aber für die wahre Menschlichkeit ist er ein Symbol, und sein Name wird vorangetragen im Kampfe für das Beste in der Menschheit.“
Ich meine, gerade in diesem Sinne sind wir gefordert, Thälmanns an seinem Geburtstag zu gedenken. In seiner Person spiegeln sich sowohl persönliche Leistung eigener Tätigkeit als auch Vorgabe und Aufruf für Denken und Handeln in der Gegenwart.
Generalmajor a. D. Hans-Joachim Calvelage, Leiter der Politabteilung
der Offiziershochschule „Ernst Thälmann“ der Landstreitkräfte der NVA
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