Etwa 300 Menschen haben am Sonnabend in Essen mit einer Gedenk-demonstration an die Ermordung Philipp Müllers durch die nordrhein-westfälische Polizei 1952 erinnert. Am Freitag hatte sich der Todestag Philipp Müllers zum 60. Mal gejährt. Der 21jährige war am 11. Mai 1952 bei einer Demonstration der sogenannten Jugendkarawane gegen Wieder-bewaffnung und Generalvertrag in Essen von der Polizei erschossen worden. Der gebürtige Münchner war Mitglied der KPD und FDJ. Durch Polizeikugeln schwer verletzt wurden der Sozialdemokrat Bernhard Schwarze aus Kassel und der Gewerkschafter Albert Bretthauer aus Münster.
Eindrücke der Demonstration, einschließlich des provokanten Eingreifens der Polizei nach Abschluß der Gedenkdemonstration gegen die Mitglieder der FDJ wegen des "öffentlichen Zeigens von FDJ-Symbolen", in unserer folgenden Fotostrecke.
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| Redebeitrag von Gerd Deumlich, IROKK |
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| Teilnemerinnen und Teilnehmer der Freien Deutschen Jugend. |
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| Transparent des Essener Jugendbündnis. |
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Redebeitrag des Vertreters der Partei Die Linke, Essen
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Redebeitrag der Vertreterin der FDJ zur Zwischenkundgebung.
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Erfolglose Provokation einiger "Antideutscher" mit USA und Israel Fahne.
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Abschlußkundgebung am Essener Bahnhofsplatz
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Redebeitrags des Vertreters der DKP
Nach neuester Rechtssprechung BVerwG 6 C 12.11 – Urteil vom 28. März 2012 ist das fotografieren von Polizeibeamten während eines Einsatzes PRESSEVERTRETERN ausdrücklich erlaubt, nicht aber PRIVATPERSONEN. Um uns eine juristische Auseinandersetzung zu ersparen wurden die Gesichter dieser "Einsatzkräfte" unkenntlich gemacht. Während einer Diskussion mit einigen Bereitschaftspolizisten bekam ich die Antwort: "Ich sollte doch froh sein, in einem so freien und demokratischen Land zu leben." Das scheint wohl die Standardfloskel zu sein, die man in den Polizeischulen lernt. Geschichtliches Wissen wird dort wohl weniger vermittelt. Es konnte mir auch niemand dieser Einsatzkräfte erklären, welcher Umstand es ihnen erlaubt Mitglieder einer NICHT VERBOTENEN Organisation zur Personenfeststellung in Gewahrsam zu nehmen.
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