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| Generalmajor und Chefinspekteur a.D. der Deutschen Volkspolizei Dieter Winderlich |
Ein Museum, welches über meine Heimat und mein Vaterland,
die Deutsche Demokratische Republik, Zeugnis ablegt, verdient meine
Unterstützung und meinen Dank.
Ich bin ein Kind der DDR, hatte dort eine unbeschwerte
Kindheit, konnte einen Beruf erlernen und folgte im Frühjahr 1961 dem Aufruf
der Freien Deutschen Jugend zur Stärkung der Reihen der bewaffneten Organe. Ich
wurde, wie mein Vater bereits 1947, ein Polizist des Volkes, ein Volkspolizist.
Ein mehrjähriges Studium an der Hochschule des Ministeriums
für Innere Angelegenheiten der UdSSR gab mir das Rüstzeug für die höhere
Laufbahn. Die mir gestellten Aufgaben löste ich in und mit den Kollektiven und
erwarb das Vertrauen meiner Vorgesetzten und Unterstellten.
1988 wurde ich einer der Stellvertreter des Ministers des
Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei und zum Generalmajor befördert.
Unter der Führung des wuppertaler Kommunisten, Spanienkämpfers und Kämpfer
gegen den Faschismus, Friedrich Dickel, zu arbeiten, war eine Schule des
Lebens.
In der schwersten Zeit der Geschichte der DDR und der
Deutschen Volkspolizei, wurde ich
während der Modrow-Regierung zum Chef der Deutschen Volkspolizei berufen. Jetzt
stand ich an der Spitze einer Polizei des Volkes, deren Wachtmeister und
Offiziere vor Eintritt Arbeiter oder Bauern waren und die auch in politisch
stürmischer Zeit die öffentliche Ordnung und die Geborgenheit der Bürger
sichern sollten. Die Deutsche Volkspolizei war von ihrem Charakter, der
sozialen Zusammensetzung, ihrer Ausbildung und ihrer Volksverbundenheit nicht
geeignet gegen das eigene Volk, auch wenn das fremdgesteuert und von
Provokateuren und Oppositionellen aufgeputscht war, gewaltsam vorzugehen. Auf
das eigene Volk schossen in der Geschichte nur Soldaten und Polizisten in
Ausbeutergesellschaften. Partei- und Staatsführung der DDR verboten deshalb
folgerichtig den Einsatz von Schusswaffen gegen Demonstranten. Ungelöste
politische Probleme lassen sich nicht mit polizeilicher Gewalt lösen.
Wichtige Stationen auf dem Weg zum Beitritt der DDR zur BRD
erforderten weiterhin eine gut arbeitende Volkspolizei. Erinnert sei nur an die
Wahlen zur Volkskammer 1990, die Einführung der D-Mark und die Überführung der
staatlichen Strukturen in das System der BRD. Bei den größten Geldtransporten
in der deutschen Geschichte ging keine Mark verloren und es gab keinen Überfall
auf die Geldtransporter. Eine Meisterleistung von Logistik, Geheimhaltung und
polizeilichem Schutz.
Beginnend mit dem
Tag der Deutschen Einheit 1990 wurde die Deutsche Volkspolizei zerschlagen,
abgewickelt und ihre Führungskräfte mit einem Rentenstrafrecht überzogen, dass
z.B. für Stellvertreter des Ministers, für die Chefs der Bezirksbehörden der
Volkspolizei und für Leiter von Volkspolizei-Kreisämtern noch heute gilt.
Einige hundert Wachtmeister wurden in die Polizei der
Bundesländer übernommen, aber in der Regel im Dienstgrad herabgestuft.
Alle Versuche, die Errungenschaften der DDR aus dem
Gedächtnis der Menschen zu tilgen werden scheitern, weil die Erfahrungen der
DDR-Bürger andere sind, als die, die Geschichtsrevisionisten verbreiten. Dies
gilt auch für die Deutsche Volkspolizei und die anderen Organe des Ministeriums
des Innern.
Das tatsächliche Leben und die Erfahrungen mit und in der
DDR auch den Bürgern der alten Bundesrepublik näher zu bringen, ist ein
unter-stützenswertes Ziel des DDR-Kabinetts Bochum. Ich bitte alle
Volkspolizisten, Angehörige des Organs Feuerwehr und Strafvollzug der DDR
dieses Kabinett zu unterstützen. Werft Eure Sachzeugnisse und Erinnerungen nicht weg, stellt
es dem Kabinett zur Verfügung. Was für uns selbstverständlich oder zu wertlos
erscheint, um es Westdeutschen zu zeigen, kann unter Umständen für das Kabinett
sehr wertvoll sein.
Ich wünsche allen am DDR-Kabinett Bochum Beteiligten viel
Erfolg und persönlich alles Gute.
Dieter Winderlich
Chefinspekteur a. D.
im November 2012

ein fundamentalwissen über die ddr- sehr wichtig
AntwortenLöschensehr geehrte damen und herren
nach vorstellung der brd-regierung sei die ddr ein unrechtsstaat gewesen.zudem hat die brd das versorgungsrecht(bvg) erweitert,um entschädigung für sogenannte " unrechtsstaats-geschädigte " zu leisten ! zur zeit bin ich dabei, das versorgungsrecht gegenüber den UNRECHTSSTAAT BRD zu erwitern !schließlich hat die brd den gesammten arbeitsmarkt dereguliert,um das kapital auf kosten der arbeitsmarktregelung zu steigern !zudem ist es sinnvoll,dass ich mehr über die ddr erfahre, weil ich den behauptungen der brd gegen die ddr widerlegen möchte ! villeicht gelingt es mir eines tages,dass der name brd als verfassungswiderig erklärt und verboten wird und das land zur ddr umbenannt wird !um nicht anonym zu sein, könnt ihr mich auf facebook sehen. rot front für "revolution in deutschland" erwin goetsch