Die 18. Weltfestspiele der Jugend und Studenten finden 2013 in Ecuador statt.
Das entschieden die Mitgliedsorganisationen des Weltbundes der demokratischen
Jugend (WBDJ) einstimmig bei einem internationalen Kongress in Quito, der dem
67. Jahrestag der Gründung dieser größten antiimperialistischen
Jugendorganisation der Welt gewidmet war. WBDJ-Generalsekretärin Hanoi Sánchez
sagte der kubanischen Nachrichtenagentur Prensa Latina, die Großveranstaltung in
Quito werde auch eine Demonstration der Solidarität mit den fortschrittlichen
Regierung des Kontinents im Kampf gegen den Neoliberalismus sein.
Wie Sánchez der Agentur sagte, sollen die Weltfestspiele voraussichtlich im
Dezember 2013 stattfinden. Erwartet werden rund 20.000 Jugendliche und
Studierende aus aller Welt.
Der Generalsekretär der Kommunistischen Jugend Ecuadors (JCE), Juan Francisco
Torres, unterstrich, der Prozess der Festivalvorbereitung werde auch dazu
dienen, die fortschrittlichen Organisationen des Landes zu festigen und die
Offensive gegen das herrschende imperialistische System zu verstärken. Ecuadors
erlebe einen alternativen Prozess, der sich gegen den Neoliberalismus richte und
die Unterstützung der Jugendbewegung verdienen, so Torres.
Die ersten Weltfestspiele der Jugend fanden 1947 im damals noch von den
deutschen Truppen zerstörten Prag statt. In der Folge fand das Festival vor
allem in den sozialistischen Staaten Europas statt, unter anderem 1951 und 1973
in Berlin, der Hauptstadt der DDR. Vor allem durch die Initiative Kubas konnte
die Festivalbewegung auch den Zusammenbruch der sozialistischen Staaten Europas
1989/90 überstehen. Seither fanden die Weltfestspiele 1997 in Havanna (Kuba),
2001 in Algier (Algerien), 2005 in Caracas (Venezuela) und 2010 in Pretoria
(Südafrika) statt.


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