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Donnerstag, 17. November 2011

CDU will Verbot von DDR-Symbolen !


Nein, es ist nicht der 1. April und auch kein Thema um das "Sommerloch" zu füllen. Es ist der Parteitag der CDU auf dem diese Frage diskutiert wurde. Die ursprüngliche Initiative dazu war vom Bundesvorstand der Jungen Union gekommen. In einem Antrag an den Parteitag hatte die Junge Union das Tragen von DDR-Symbolen - analog zu rechtsradikalen Symbolen - verbieten lassen wollen. Auch ein Verbot der „Verherrlichung der DDR durch sogenannte Ostalgie-Produkte“ wolle man prüfen lassen. Letzteres wurde dann aus dem Antrag gestrichen. Der endgültige Beschluss des CDU-Parteitages in Leipzig sieht nun vor, die Fraktion um Prüfung zu bitten, „ob die Verbreitung und Verwendung von Symbolen, die in besonderer Weise für das SED-Unrechtsregime stehen, verboten werden kann“.
Für uns ist das ein weiterer Versuch, die Geschichte der DDR zu verdrehen und mit dem verbrecherischen Hitler-Faschismus gleich zu stellen. Es ist der erneute Versuch, die früheren Mitglieder der Staatsführung und Angehörigen der bewaffneten Organe zu kriminalisieren und zugleich die Lebensleistung von knapp 17 Millionen Bürgerinnen und Bürger der DDR in ein schlechtes Licht zu stellen.
Als Vorstand des DDR-Kabinett-Bochum e.V. wenden wir uns entschieden gegen diese dümmlichen Versuche einer einseitigen Geschichtsaufarbeitung. Wir lassen uns durch diese Versuche weder einschüchtern noch davon abbringen unsere Aufklärungsarbeit über die DDR fortzusetzen.

17.11.2011 Vorstand des DDR-Kabinett-Bochum e.V.

1 Kommentar:

  1. Poesie ist das Salz in der Suppe des Proleten

    Welthistorisch

    So viel Nischen voller Unrat,
    Daß die Erd’ noch nicht erbebt!
    Zeigt doch der Vulkane Saat,
    Fruchtbar aus dem Lavabad,
    Wie sich Leben draus erhebt.

    Menschen-Wirtschaftsarbeitsteilung
    Teilt in Leben wie in Tod.
    Von der Zeit ersehnte Heilung
    Fehlt infolge der Verkeilung
    Zwischen Ungeist »Markt« und Not.

    Und Versöhnung läßt gebären
    Sudelunrat als Vulkan,
    Um die Dummheit zu ernähren,
    Neues Unheil zu bescheren,
    Hin zu Macht und Größenwahn.

    Muß die letzte nicht der Klassen,
    Werterzeugend in Mission,
    Ungeteilt die Zeit erfassen,
    Um nicht zu gewähren lassen
    Kapital, der Welt zum Hohn?

    Sozialismus heißt die Stunde,
    Welthistorisch glänzt die Zeit.
    Nur aus Demagogenmunde
    Scheint die brandgeschwärzte Wunde
    Marktverbrämt - trotz Totenkleid.

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